Das Gute dazwischen Wochenbrief KW 19 2013

Das Wetter kann es dem Gärtner in den wenigsten Fällen recht machen. Es ist entweder zu trocken und zu heiß, oder zu naß und zu kalt. Dann gibt es noch kalt und zu trocken und naß und heiß. Das Gute Wetter dazwischen gibt es natürlich auch, doch meistens viel zu selten. In diesem Frühjahr waren es in den letzten Wochen oft nur sehr wenige Stunden an welchen man die Aussaaten im Freiland tätigen konnte. Oft ist es Vormittags noch zu naß, dann trocknet der Boden aber bis zum Abend  doch noch soweit ab, daß man wenigstens einigermaßen die Saat in den Boden bringen kann, bevor es dann wieder zu Regnen beginnt. Alles nicht optimal für die Saat und auch für den Ackerboden, doch Zuckermais, Kürbisse und Zucchini müssen jetzt gesät werden. Diese Aussaattermine kann man nicht schieben, es sei denn man verzichtet auf einige Sätze dieser Kulturen.

Für das Getreide, die Wiesen, das Feldfutter und für die Rüben sind die ausgiebigen Niederschläge allerdings ein Segen. Diese Kulturen machen zur Zeit einen hervorragenden Eindruck, und es scheint so als wollten sie mit aller Gewalt die Wachstumsverzögerung im Frühjahr verursacht durch die lang anhaltende Kälteperiode, wieder ausgleichen.

In den Gewächshäusern treffen wir die Vorbereitungen für die Pflanzungen der Sommerkulturen. Da die Wettervorhersage, so wie es bisher aussieht, den Eisheiligen Hausverbot erteilte, können wir diese Kulturen auch ohne Risiko in der nächsten Woche auspflanzen.
In die Gemüsekiste packen wir nächste Woche Mangold, Kohlrabi und Petersilie aus unseren Gewächshäusern. Dazu kommen voraussichtlich Löwenzahn, Frilice Salat und Radieschen von unseren Kollegen Bauer/Besselmann.

Auch auf unseren Baustellen steht die Zeit nicht still. Diese Woche wurde die Dachbegrünung auf den Flachdächern aufgebracht. Langsam nähern wir uns auch hier dem Ende der Bautätigkeiten. Aber bei uns war in diesem Zusammenhang immer der Anfang von etwas Neuem.

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