Bautagebuch Wenn das Gas leckt

Am Samstag hämmerte unser Nachbar mit Bagger und Meisel 30 Tonnen Beton weg. Es überrascht mich immer wieder wie schnell man etwas zerstören kann, was man vorher in Tagelanger Arbeit erbaut hat. Zu meiner Überraschung kam in einem Ecke unter der weggehämmerten Betonplatte eine weitere hervor. Jetzt die Frage liegt sie tief genug oder muss auch diese entfernt werden. Ich entschied sie liegt tief genug. Durch das hämmern löste sich allerdings eine Verschraubung der provisorischen Gasleitung. Meine Frau bemerkte Gasgeruch bei der Gartenarbeit. So ungefährlich ist das nicht klärte uns etwas später ein Mitarbeiter der Firma auf, die das Provisorium installiert hat. Glück gehabt.

Heute am Dienstag war Herr Düsselhof auf der Baustelle, er ist Bauleiter der Firma die die Fundamente, die Bodenplatte und die Branschutzwand erstellt. Er war der Meinung, die Vergesseene Bodenplatte muss weg. Gut, noch einmal 500€. Da muss man durch.

Diskutiert wurde auch die Frage, Glasschotter oder Styrodur als Bodenisolierung. Herr Düsselhof ist von Glasschotter nicht begeistert, zu problematisch im Einbau. Wie erklär ich’s meinem Architekten?

Zwischendurch kam noch der Statiker, hie r die Frage, Faserbeton oder herkömmliche Bauweise mit Stahlmatten.

Am Nachmittag tauchte endlich die Arbeiter der Bodenbeschichtungsfirma auf. Die neue Beschichtung schlug Blasen. Am Anfang wollten sie die Blasen herausbohren und abspachteln. Nachdem ich ihnen erklärte, daß sie Weihnachten 2013 noch nicht fertig wären, holten sie die Schleifmaschine und schleiften den Boden ab. Mal sehen wie das weitergeht.

Und noch eine Baustelle. In unserer Packhalle versetzen wir Wände und bauen neue Wände. Heute wurde eine Wand 5 x 7 m demontiert. Sie wird etwas zurückversetzt wieder montiert, damit schaffen wir platz für Leergut.

Dazwischen, Packhalle einräumen, Packer beruhigen, Fahrer begrüßen und verabschieden, Bodenbearbeitung auf den Feldern durchführen und heute Abend noch eine Fernwartungssitzung mit dem Programmierer unserer Abosoftware. Und trotzdem bin und bleibe ich ein Biobauer

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