Auch wir bauen und im Gegensatz zu Porsche ohne Subventionen Wochenbrief KW 42 2011

Liebe  Kunden/innen

40 Millionen Euro Subventionen will Porsche als Zuschuss für seine Subventionen in Leipzig. Bei einer Investition dieser Summe in Infrastruktur und Gebäude sind das bei einer Abschreibung von 3% und etwas Zinsen 200 000 Euro Kostenersparnis im Jahr. Bei einer Produktion von 100 000 Autos sind das 20 €uro pro Auto. 50  Millionen Euro bekam der ehemalige  CEO Wendelin Wiedeking als Abfindung.  Das passt alles nicht zusammen.

Auch wir bauen. Fast eineinhalb Jahre dauerte die Planung. Als eines der größten Probleme erwies sich der Brandschutz, der uns umfangreiche Umplanungen und kostspielige Gutachten abnötigte.
Geplant sind eine Überdachung des Auslieferungsbereiches, neue Umkleiden für unsere Mitarbeiter/innen, neue Kühlhäuser für Käse, Fleisch, Anlieferung und Auslieferung. Dazu kommt eine neue Halle für die Kommissionierung von Käse und Fleisch und für die Vorportionierung von Gemüse. Die ersten Umbaumaßnahmen sind fertig, in zwei Wochen werden die Böden für das Auslieferungskühlhaus beschichtet, Mitte November, so hoffe ich, können wir die Fundamente für die Überdachung des Auslieferungsbereiches erstellen, so daß dieser noch vor dem Jahresende fertiggestellt wird. Auf 200 000 Euro bis 250 000 Euro belaufen sich diese Investitionen in unserm Betrieb. Verglichen mit Porsche wären das 20 000 Euro Subventionen. Für uns so viel, wie für Porsche 40 Millionen. Allerdings auf eine Zitrone heruntergerechnet unbedeutend, genau so unbedeutend wie 2 Euro für einen Porsche. Weder die Zitrone noch der Porsche werden billiger durch die Subventionen.

Im Gegensatz zu Porsche bekommen wir keine Subventionen.

Draußen auf den Feldern bricht die Hektik aus. Die ersten Frostnächte haben zum Glück noch keine Schäden angerichtet. Wir konnten die empfindlichen Kulturen wie Paprika und Auberginen noch vorher abernten. In den Gewächshäusern ist die Situation ähnlich. Noch keine Frostschäden bei Tomaten und Paprika. Diese Woche ist bei diesen Kulturen wohl die letzte Ernte. Das ist auch die Ursache dafür, daß sich diese Woche unsere Abokistenplanung  mehrfach geändert hat. Anstatt Rübstiel haben wir an manchen Tagen Auberginen gepackt und anstatt wie ursprünglich vorgesehen Mangold kamen Tomaten in die Kiste. Wer kein Rübstiel bekommen hat, kann dieses Gemüse jederzeit bei uns noch individuell bestellen. So lange es keine zweistelligen Minusgrade gibt, kann  er noch lange auf dem Feld stehen.

Nächste Woche packen wir folgendes in die Gemüsekisten:  Möhren, Butternutkürbis, Lauch, Pepperoni, Chinakohl, Wegerichsalat und Schnittlauch.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Michael Braun

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