Eierskandal Wochenbrief KW 09 2013

Unsere Eier beziehen wir von Martin Häring und Martina Mast aus Westhausen.
Das sind ehemalige Kommilitonen von mir und Pioniere der ökologischen Legehennenhaltung. Ich behaupte hier, bei Martina und Martin steht nicht das Ei im Vordergrund, sondern die Henne. Hier der Link zur Homepage des Jagsthofes: http://www.jagsthof.de/bioland-vs-billigbio.html

Es ist auffällig, das bei diesem Bioskandal wieder, wie so oft, sehr große Betriebe betroffen sind. Nicht dass Klein grundsätzlich besser ist, aber Unbestritten ist auch das, daß die Gefahr korrumpiert zu werden mit der Größe steigt. Bei einem Futterverbrauch von 100 000 Tonnen im Jahr und einer Kostenersparnis von 2 Cent/kg sind das 2 000 000€  pro Jahr weniger Kosten, oder anders ausgedrückt 2 000 000€ mehr Gewinn. Bei 10 Tonnen Futterverbrauch sind es eben nur noch 200€.

Und es gibt noch ein Unterschied.: die konventionelle Tierhaltung ist mittlerweile so perfektioniert, daß es möglich ist, nahezu jede fast denkbare Größe zu händeln. Zur Zeit werden Schweinemastställe in einer Größenordung von mehreren 10000 St projektiert. In der Geflügelproduktion sind 40 000er Ställe für Masthähnchen Standart. Diese Größenordnungen und dieses Denken lassen sich aber auf die ökologische Tierhaltung nicht übertragen. Schon allein die Verpflichtung zur Weidehaltung und Auslauf lassen diese Einheiten nicht zu.

Die Biokontrollen sind mit die strengsten im Lebensmittelbereich, aber wie alle Kontrollen können auch diese durch systematischen  und vorsätzlichen Betrug ausgehebelt werden. Denken Sie an die vielen Steuerbetrüger, trotz Finanzämter und Steuerprüfer.

Wir versuchen dem Auszuweichen, indem wir so viel wie möglich und sinnvoll selbst produzieren und nur mit Kollegen/innen zusammenarbeiten, die wir kennen und denen wir vertrauen.

Grüße
Michael Braun
Liebe Kunden/innen

Aus aktuellem Anlass eine e-mail am Montag.

Unsere Eier beziehen wir von Martin Häring und Martina Mast aus Westhausen.
Das sind ehemalige Kommilitonen von mir und Pioniere der ökologischen Legehennenhaltung. Ich behaupte hier, bei Martina und Martin steht nicht das Ei im Vordergrund, sondern die Henne. Hier der Link zur Homepage des Jagsthofes: http://www.jagsthof.de/bioland-vs-billigbio.html

Es ist auffällig, das bei diesem Bioskandal wieder, wie so oft, sehr große Betriebe betroffen sind. Nicht dass Klein grundsätzlich besser ist, aber Unbestritten ist auch das, daß die Gefahr korrumpiert zu werden mit der Größe steigt. Bei einem Futterverbrauch von 100 000 Tonnen im Jahr und einer Kostenersparnis von 2 Cent/kg sind das 2 000 000€  pro Jahr weniger Kosten, oder anders ausgedrückt 2 000 000€ mehr Gewinn. Bei 10 Tonnen Futterverbrauch sind es eben nur noch 200€.

Und es gibt noch ein Unterschied.: die konventionelle Tierhaltung ist mittlerweile so perfektioniert, daß es möglich ist, nahezu jede fast denkbare Größe zu händeln. Zur Zeit werden Schweinemastställe in einer Größenordung von mehreren 10000 St projektiert. In der Geflügelproduktion sind 40 000er Ställe für Masthähnchen Standart. Diese Größenordnungen und dieses Denken lassen sich aber auf die ökologische Tierhaltung nicht übertragen. Schon allein die Verpflichtung zur Weidehaltung und Auslauf lassen diese Einheiten nicht zu.

Die Biokontrollen sind mit die strengsten im Lebensmittelbereich, aber wie alle Kontrollen können auch diese durch systematischen  und vorsätzlichen Betrug ausgehebelt werden. Denken Sie an die vielen Steuerbetrüger, trotz Finanzämter und Steuerprüfer.

Wir versuchen dem Auszuweichen, indem wir so viel wie möglich und sinnvoll selbst produzieren und nur mit Kollegen/innen zusammenarbeiten, die wir kennen und denen wir vertrauen.

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