Rezepte KW 47 2010

 

Steckrübengemüse
1 Steckrübe, 300 ml Wasser, 2 EL Essig , Zucker, Salz, 1 Lorbeerblatt, 2 Gewürznelken, 2 Körner Piment, 3 Wacholderbeeren,
1 Chilischote 
Man kocht aus Wasser, Essig, Salz und Zucker einen Sud, gibt die geschälten und geraspelten Dotschen dazu und kocht mit allen Gewürzen die Rüben weich. Vorsicht, öfter mal testen, wenn das Dotschenkraut zu wenig kocht, schmeckt es nicht. Kocht es aber zu lange, gibt es ein Mus. Dazu schmecken Speckknödel ganz besonders gut.

Steckrübeneintopf – es soll ja kalt werden die nächsten Tage. Hier das perfekte Essen dazu. Das wärmt von innen
500g Steckrübe, 500g Kartoffeln, 500g Rippchen vom Schwein nicht gepökelt u. nicht geräuchert, 1 Lorbeerblatt, 3 EL Mehl, Pfeffer ganz, Piment ganz,  Salz, Zucker, Muskat
Die Schweinerippchen mit etwas Wasser, dem Lorbeerblatt, 6 Körnern Pfeffer und 6 Körnern Piment kochen, ca. 30 Min. Fleisch von den Knochen lösen und klein schneiden. Das Fleisch zusammen mit der Brühe in einen großen Topf geben. Die Kohlrübe schälen und ebenfalls in ca. 2 x 2 cm große Stücke schneiden. Mit etwas Wasser und 2 – 4 Teelöffel Zucker (je stärker der Kohlgeschmack, desto mehr Zucker) und einer Prise Muskatnuss garen. Zusammen mit der Brühe in den Topf zu dem Fleisch geben. Kartoffeln würfeln (ca. 2 x 2 cm) und mit etwas Salz und Wasser kochen. Wenn sich im dem Topf, in dem das Fleisch und die Rüben liegen, bereits genügend Flüssigkeit befindet, das Kochwasser abgießen und nur die Kartoffelstückchen dazugeben. Ansonsten Kartoffel mit Kochwasser hineingießen. 2 – 3 Esslöffel Mehl (bei Wunsch mit einem Hauch Butter) in einer Pfanne braun anrösten und zu den übrigen Zutaten geben. Aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abwürzen. Dazu schmeckt am besten frisches Bauernbrot.

Navette – Rübchen
600 g  Teltower Rübchen, 175 ml Milch, 1 EL Butter, 1 TL Zucker, 125 ml Gemüsebrühe, 100 ml Sahne, 1 TL Speisestärke, 
1 Prise Muskat, 1 TL Zitronensaft, Salz 
Die Teltower Rübchen waschen und schälen, je nach Größe vierteln oder achteln, danach gleich in Milch einlegen, damit sich die Rübchen nicht braun verfärben. In einem Topf die Butter erhitzen und den Zucker darin karamellisieren. Die Rübchen mit der Milch in den Topf geben und kurz aufkochen, mit der Gemüsebrühe ablöschen. Das Ganze etwa 45 Minuten bei kleiner Temperatur garen.
In der Sahne die Speisestärke verrühren und die Sauce der Rübchen damit binden. Das Ganze mit Salz, Muskatnuss und Zitronensaft abschmecken. Passt sehr gut als Beilage zu Braten, Bratwurst oder Fleischküchle, mit Kartoffeln oder Kartoffelbrei.

Die Rübchen können genauso wie Kohlrabi behandelt werden. Schälen muß man sie nicht unbedingt.

Salat mit Möhren und Petersiliewurzel
500g Petersiliewurzeln, 500g Möhren, Salz, Pfeffer weißer frisch gemahlen, 1 Zwiebel, 1 TL Honig, 1 EL Senf, 1 EL Balsamico, 
3 EL Balsamico weißer, 4 EL Haselnüsse
die Petersilienwurzeln und Möhren waschen, schälen und in wenig Salzwasser etwa 10 bis 15 Minuten bissfest kochen. Das Gemüse in kaltem Wasser abschrecken und in Scheiben schneiden. Die Schalotten schälen und fein hacken. Honig, Senf und den beiden Essigsorten zu einer Vinaigrette verrühren, diese mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Das Gemüse darin marinieren und gut durchziehen lassen. Die Haselnusskerne hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Den Salat vor dem Servieren abschmecken und die gerösteten Haselnüsse darüber streuen.

Die Petersilienwurzel ist sehr vielseitig einsetzbar. In meinem Gemüsefach habe ich immer welche liegen. Für Suppen, zur Fleischbrühe, zum Soßenansatz bei verschiedenen Fleischgerichten, Eintöpfe, Salate, als gedünstetes Gemüse mit Möhren oder Kübis zusammen eine perfekte Ergänzung.

Zuckerhut ist ein Salat ( Achtung das ist kein Spitzkraut ), ein Salat mit süßem Namen und bitteren Blättern
200 g Zuckerhutsalat,  100 g Bündnerfleisch,  Dressing :  2 EL Essig,  Salz , schwarzer Pfeffer aus der Mühle,  1 EL mittelscharfen Senf,  1 EL Mayonnaise,  1 TL Salatkräuter , 1 gehackte Zwiebel, 4 EL Salatöl
Den Salat putzen , waschen und in feine Streifen schneiden . Das Bündnerfleisch in feine Streifchen schneiden . Das Dressing zubereiten .  Den Sesam in einer trockenen ( OHNE ÖL ) , beschichteten Pfanne goldgelb rösten und in das Dressing geben .  Den Salat gründlich im Dressing wenden , anschl. das Bündnerfleisch unter mischen .  Den Salat auf 4 Tellern verteilen und den Parmesan mit dem Parmesanhobel über dem Salat in Spänen abhobeln , Menge je nach Lust und Laune. Dazu reiche Ich gerne ein lauwarmes Sesambaguette .

Kuchen zum 1. Advent
500g Mehl, 250g Butter, 200g Zucker, 5 große Eier, 1 Pck. Backpulver, 2 Pck. Vanillezucker, 2 Pck. Vanillearoma oder das Mark einer Vanilleschote, 300 g Nüsse oder Mandeln gehackt, 200 g Kakaopulver, Milch oder Mineralwasser, 2-2Pck. Kuvertüre, hell oder dunkel oder Zimt-Koriander-Kuvertüre, 3 EL  Johannisbeergelee oder Aprikosenkonfitüre, 200g  Schokostreusel  oder gehackte Schokolade, 1 Pck. Gewürzmischung, (Spekulatiusdewürz).
Die weiche Butter mit Zucker, Vanillezucker, Vanillearoma und Eiern schaumig rühren. Das Mehl mit Backpulver, Kakao und Spekulatiusgewürz gründlich vermengen und durchsieben. Dann zu der schaumig gerührten Masse hinzufügen und weiterhin alles gut verrühren. Sollte der Teig zu schwerfällig oder zäh sein, etwas Milch oder Mineralwasser zufügen. Zum Schluss die Nüsse oder Mandeln sowie die Schokostreusel unterrühren. Den Teig in eine höhere Backform geben, glatt streichen und bei 150° Umluft 40-50 Minuten backen (Stäbchenprobe). Den erkalteten Kuchen mit dem etwas erwärmten Johannisbeergelee bestreichen und mit der geschmolzenen Kuvertüre überziehen. Ruhig etwas großzügiger mit dem Gelee und der Kuvertüre sein, es ist Advent, da sollte man nicht knausern. Der Teig kann auch auf ein Backblech gestrichen und nach dem Backen in kleine Stücke geschnitten und mit halben Nüssen verziert werden, ähnlich wie Lebkuchen.

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