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	<title>Kommentare zu: Wochenbrief (bis aufs letzte Hemd) 46 2010</title>
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	<description>Das Blog des Biohof Braun in Vaihingen-Aurich</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Jul 2013 13:13:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Tobias Z.</title>
		<link>http://www.das-leben-ist-kein-biohof.de/2010/11/18/wochenbrief-bis-aufs-letzte-hemd-46-2010/#comment-10</link>
		<dc:creator>Tobias Z.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 20:36:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.das-leben-ist-kein-biohof.de/?p=66#comment-10</guid>
		<description>Guten Tag,
Bitte lesen Sie folgenden Artikel sorgfältig und überdenken Ihre Aussage &quot;in diesem Bereich kann und darf es keinen freien Markt geben&quot; noch einmal:

http://ef-magazin.de/2009/03/28/1069-oekonomische-gesetze-der-markt-ist-unbezwingbar

Die Prinzipien der Marktwirtschaft lassen sich nicht ausschalten, da sie quasi Naturgesetze sind. Jedes System, das mit den Marktgesetzen nicht vereinbar ist, bricht langfristig zwangsläufig zusammen und schafft in keiner Weise allgemeinen Wohlstand.

Ein weiteres Vorurteil, dass ein freier Markt unsozial sei, stimmt übrigens ebenso nicht. Bitte nicht mit dem verwechseln, was gemeinhin als Kapitalismus gebrandmarkt wird. Die staatlichen Umverteilungen sind unsozial!

In nahezu allen Bereichen gilt: je natürlicher, desto besser und nachhaltiger (z.B. Gesundheit). Warum sollte also die natürliche Ordnung in der Wirtschaft gerade nicht das Zielführende sein?

Wenn die Krankenkassen ihre Beiträge beispielsweise daran anpassen, ob der Versicherte einen gesunden Lebenstil hat oder nicht, wäre überhaupt einmal ein Anreiz geschaffen, gesund zu leben und Gesundheit würde nicht vom Einkommen abhängen.

Die Partei der Vernunft favorisiert übrigens auch ein System, in dem wirklich Bedürftige staatliche Zuschüsse bekommen, um sich privat abzusichern. Bitte betrachten Sie das dort propagierte System als Ganzes. Wichtig ist dabei v.a.: Bei einer einzigen Steuer (Umsatzsteuer von 10%) bleibt jedem Bürger viel mehr Geld übrig (mindestens das Doppelte) und die Zahl der Bedürftigen würde sehr stark sinken.

MFG Tobas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,<br />
Bitte lesen Sie folgenden Artikel sorgfältig und überdenken Ihre Aussage &#8220;in diesem Bereich kann und darf es keinen freien Markt geben&#8221; noch einmal:</p>
<p><a href="http://ef-magazin.de/2009/03/28/1069-oekonomische-gesetze-der-markt-ist-unbezwingbar" rel="nofollow">http://ef-magazin.de/2009/03/28/1069-oekonomische-gesetze-der-markt-ist-unbezwingbar</a></p>
<p>Die Prinzipien der Marktwirtschaft lassen sich nicht ausschalten, da sie quasi Naturgesetze sind. Jedes System, das mit den Marktgesetzen nicht vereinbar ist, bricht langfristig zwangsläufig zusammen und schafft in keiner Weise allgemeinen Wohlstand.</p>
<p>Ein weiteres Vorurteil, dass ein freier Markt unsozial sei, stimmt übrigens ebenso nicht. Bitte nicht mit dem verwechseln, was gemeinhin als Kapitalismus gebrandmarkt wird. Die staatlichen Umverteilungen sind unsozial!</p>
<p>In nahezu allen Bereichen gilt: je natürlicher, desto besser und nachhaltiger (z.B. Gesundheit). Warum sollte also die natürliche Ordnung in der Wirtschaft gerade nicht das Zielführende sein?</p>
<p>Wenn die Krankenkassen ihre Beiträge beispielsweise daran anpassen, ob der Versicherte einen gesunden Lebenstil hat oder nicht, wäre überhaupt einmal ein Anreiz geschaffen, gesund zu leben und Gesundheit würde nicht vom Einkommen abhängen.</p>
<p>Die Partei der Vernunft favorisiert übrigens auch ein System, in dem wirklich Bedürftige staatliche Zuschüsse bekommen, um sich privat abzusichern. Bitte betrachten Sie das dort propagierte System als Ganzes. Wichtig ist dabei v.a.: Bei einer einzigen Steuer (Umsatzsteuer von 10%) bleibt jedem Bürger viel mehr Geld übrig (mindestens das Doppelte) und die Zahl der Bedürftigen würde sehr stark sinken.</p>
<p>MFG Tobas</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mbraun</title>
		<link>http://www.das-leben-ist-kein-biohof.de/2010/11/18/wochenbrief-bis-aufs-letzte-hemd-46-2010/#comment-9</link>
		<dc:creator>mbraun</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 17:46:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.das-leben-ist-kein-biohof.de/?p=66#comment-9</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Zepf.

Ich befürworte den freien Wettbewerb in vielen, ja fast allen Bereichen. Ja auch im Gesundheitswesen sollten Ärzte und Krankenhäuser sich ruhig mehr Konkurrenz machen dürfen. Z. B. eine Niederlassungsfreiheit für Ärzte. 

Gesundheit ist kein Grundrecht, aber eine funktionierende Gesundheitsversorgung sehr wohl. Es ist hier doch genau so wie mit unseren Lebensmittel, so lange wir genug davon haben und sich zu mindest alle ihr Grundbedürfnis an Lebensmittel leisten können, ist ein freier Markt kein Problem. Problematisch wird es erst wenn zu wenig da ist. Und bei Lebensmittel genügt wenn ganz wenig zu wenig da ist. Das kann keine mitmenschliche Gesellschaft wollen.

Genau so ist es mit unserer Gesundheitsversorgung. Auch in diesem Bereich kann und darf es keinen freien Markt geben, denn an welcher Größe messe ich das knappe Gut Gesundheit???

Grüße

Michael Braun</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Zepf.</p>
<p>Ich befürworte den freien Wettbewerb in vielen, ja fast allen Bereichen. Ja auch im Gesundheitswesen sollten Ärzte und Krankenhäuser sich ruhig mehr Konkurrenz machen dürfen. Z. B. eine Niederlassungsfreiheit für Ärzte. </p>
<p>Gesundheit ist kein Grundrecht, aber eine funktionierende Gesundheitsversorgung sehr wohl. Es ist hier doch genau so wie mit unseren Lebensmittel, so lange wir genug davon haben und sich zu mindest alle ihr Grundbedürfnis an Lebensmittel leisten können, ist ein freier Markt kein Problem. Problematisch wird es erst wenn zu wenig da ist. Und bei Lebensmittel genügt wenn ganz wenig zu wenig da ist. Das kann keine mitmenschliche Gesellschaft wollen.</p>
<p>Genau so ist es mit unserer Gesundheitsversorgung. Auch in diesem Bereich kann und darf es keinen freien Markt geben, denn an welcher Größe messe ich das knappe Gut Gesundheit???</p>
<p>Grüße</p>
<p>Michael Braun</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mbraun</title>
		<link>http://www.das-leben-ist-kein-biohof.de/2010/11/18/wochenbrief-bis-aufs-letzte-hemd-46-2010/#comment-8</link>
		<dc:creator>mbraun</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 17:20:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.das-leben-ist-kein-biohof.de/?p=66#comment-8</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Pfeiffer

Wer war zuerst da, die Henne oder das Ei. Genau so stellt sich die Diskussion dar, ob die Ärzte, Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen ohne die Honorare der Privatpatienten überhaupt überlebensfähig wären. Andersherum muss man auch die Frage stellen, ob sie ohne das Grundeinkommen, welches sie über die Kassenpatienten erwirtschaften, überlebensfähig wären.
Wahrscheinlich muss man beide Fragen mit einem Nein beantworten.
Wahr ist aber, dass der Solidargemeinschaft der gesetzlichen Krankenversicherungen die Krankenversicherungsbeiträge der Personengruppe  mit hohen Einkommen fehlen. Wäre auch diese Personengruppe in der gesetzlichen Krankenversicherung würde sich natürlich das durchschnittliche Beitragsaufkommen der Krakenversicherten erhöhen und man könnte sich evtl. sogar eine Beitragssenkung durch diese Maßnahme vorstellen. Jedem bliebe es natürlich freigestellt sich privat zusätzlich weiterhin zu versichern.

Ich weiß auch wohl, dass viele Beamte mit kleinen Einkommen und kleinen Pensionen enorme Probleme haben die Beitragssteigerungen der Privaten zu bezahlen. Für diese Personengruppe wäre auf jeden Fall die gesetzliche Krankenversicherung von Vorteil.

Man kann natürlich ein gewachsenes System nicht sofort umstellen hier muss man mit langen Übergangsfristen arbeiten, aber zumindest die politische Ebene der Entscheidungsträger sollte mit einem guten Beispiel vorangehen und es sich zur Pflicht machen in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert zu sein.

Mit Ihrer Kritik an der Bezuschussung von Bauchtanz-, Yoga-, und sonstigen Kursen, die der Vorbeugung gegen Krankheiten dienen sollen, gebe ich Ihnen uneingeschränkt recht, nicht weil ich diese Angebot für unsinnig halte, sondern weil diejenigen die diese Angebote nutzen sie in der überwiegenden Mehrheit selbst bezahlen könnten, und auf der anderen Seite können Menschen mit geringem Einkommen oft die Zuzahlung zu den Kursen sich nicht leisten.
Die Krankenkassen sollten sich hier auf ihre Kernaufgabe konzentrieren.

Es ist bestimmt schwer hier das richtige Maß zu finden.

Grüße 

Michael Braun</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Pfeiffer</p>
<p>Wer war zuerst da, die Henne oder das Ei. Genau so stellt sich die Diskussion dar, ob die Ärzte, Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen ohne die Honorare der Privatpatienten überhaupt überlebensfähig wären. Andersherum muss man auch die Frage stellen, ob sie ohne das Grundeinkommen, welches sie über die Kassenpatienten erwirtschaften, überlebensfähig wären.<br />
Wahrscheinlich muss man beide Fragen mit einem Nein beantworten.<br />
Wahr ist aber, dass der Solidargemeinschaft der gesetzlichen Krankenversicherungen die Krankenversicherungsbeiträge der Personengruppe  mit hohen Einkommen fehlen. Wäre auch diese Personengruppe in der gesetzlichen Krankenversicherung würde sich natürlich das durchschnittliche Beitragsaufkommen der Krakenversicherten erhöhen und man könnte sich evtl. sogar eine Beitragssenkung durch diese Maßnahme vorstellen. Jedem bliebe es natürlich freigestellt sich privat zusätzlich weiterhin zu versichern.</p>
<p>Ich weiß auch wohl, dass viele Beamte mit kleinen Einkommen und kleinen Pensionen enorme Probleme haben die Beitragssteigerungen der Privaten zu bezahlen. Für diese Personengruppe wäre auf jeden Fall die gesetzliche Krankenversicherung von Vorteil.</p>
<p>Man kann natürlich ein gewachsenes System nicht sofort umstellen hier muss man mit langen Übergangsfristen arbeiten, aber zumindest die politische Ebene der Entscheidungsträger sollte mit einem guten Beispiel vorangehen und es sich zur Pflicht machen in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert zu sein.</p>
<p>Mit Ihrer Kritik an der Bezuschussung von Bauchtanz-, Yoga-, und sonstigen Kursen, die der Vorbeugung gegen Krankheiten dienen sollen, gebe ich Ihnen uneingeschränkt recht, nicht weil ich diese Angebot für unsinnig halte, sondern weil diejenigen die diese Angebote nutzen sie in der überwiegenden Mehrheit selbst bezahlen könnten, und auf der anderen Seite können Menschen mit geringem Einkommen oft die Zuzahlung zu den Kursen sich nicht leisten.<br />
Die Krankenkassen sollten sich hier auf ihre Kernaufgabe konzentrieren.</p>
<p>Es ist bestimmt schwer hier das richtige Maß zu finden.</p>
<p>Grüße </p>
<p>Michael Braun</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tobias Z.</title>
		<link>http://www.das-leben-ist-kein-biohof.de/2010/11/18/wochenbrief-bis-aufs-letzte-hemd-46-2010/#comment-7</link>
		<dc:creator>Tobias Z.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 19:04:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.das-leben-ist-kein-biohof.de/?p=66#comment-7</guid>
		<description>Guten Tag,
ich kann Ihre Aufregung gut nachvollziehen. Allerdings liegt die wahre Ursache der Misere m. M. n. anderswo. Generell kann man sagen, dass Monopole NIE gut für die Wirtschaft sind und diese auch nur durch staatlichen Eingriff bestehen können. Gleiches gilt natürlich für das Gesundheitssystem: Dort hat der Staat ein quasi-Monopol auf Krankenkassen (die Existenz von ein paar privaten Kassen stellt noch keinen Wettbewerb her).

Das von Ihnen geschilderte Problem kann nur dadurch gelöst werden, dass dem Staat der Eingriff entzogen wird und damit das Gesundheitssystem entmonopolisiert wird. Wettbewerb ist immer gut und fördert Wohlstand, da sich nur das Beste durchsetzt und die Konsumenten bzw. Kunden die Macht haben und eben keine zentrale Institution wie der Staat. Wettbewerb ist auch keineswegs moralisch verwerflich, da man als Individuum FREI entscheiden kann, welchen Gesundheitstarif man nimmt und inwieweit er auf ihn persönlich zugeschnitten ist. Moralisch verwerflich ist hingegen der Staat, der praktisch die Gesundheit der Bevölkerung entscheiden kann und somit deren Freiheit einschränkt.

Einheitsbeiträge und ein staatliches Monopol sind Sozialismus!

PS: Hier eine politische Alternative: Die Partei der Vernunft setzt sich übrigens u.a. für ein besseres (=freiheitlicheres) Gesundheitssystem ein. Bitte lesen Sie auch die entsprechenden Erklärungen hierzu auf:
http://www.parteidervernunft.de/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,<br />
ich kann Ihre Aufregung gut nachvollziehen. Allerdings liegt die wahre Ursache der Misere m. M. n. anderswo. Generell kann man sagen, dass Monopole NIE gut für die Wirtschaft sind und diese auch nur durch staatlichen Eingriff bestehen können. Gleiches gilt natürlich für das Gesundheitssystem: Dort hat der Staat ein quasi-Monopol auf Krankenkassen (die Existenz von ein paar privaten Kassen stellt noch keinen Wettbewerb her).</p>
<p>Das von Ihnen geschilderte Problem kann nur dadurch gelöst werden, dass dem Staat der Eingriff entzogen wird und damit das Gesundheitssystem entmonopolisiert wird. Wettbewerb ist immer gut und fördert Wohlstand, da sich nur das Beste durchsetzt und die Konsumenten bzw. Kunden die Macht haben und eben keine zentrale Institution wie der Staat. Wettbewerb ist auch keineswegs moralisch verwerflich, da man als Individuum FREI entscheiden kann, welchen Gesundheitstarif man nimmt und inwieweit er auf ihn persönlich zugeschnitten ist. Moralisch verwerflich ist hingegen der Staat, der praktisch die Gesundheit der Bevölkerung entscheiden kann und somit deren Freiheit einschränkt.</p>
<p>Einheitsbeiträge und ein staatliches Monopol sind Sozialismus!</p>
<p>PS: Hier eine politische Alternative: Die Partei der Vernunft setzt sich übrigens u.a. für ein besseres (=freiheitlicheres) Gesundheitssystem ein. Bitte lesen Sie auch die entsprechenden Erklärungen hierzu auf:<br />
<a href="http://www.parteidervernunft.de/" rel="nofollow">http://www.parteidervernunft.de/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Volker Pfeiffer</title>
		<link>http://www.das-leben-ist-kein-biohof.de/2010/11/18/wochenbrief-bis-aufs-letzte-hemd-46-2010/#comment-6</link>
		<dc:creator>Volker Pfeiffer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 18:00:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.das-leben-ist-kein-biohof.de/?p=66#comment-6</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Braun,

zum Thema gesetzliche oder private Krankenkasse möchte ich Ihnen antworten.

Ich bin privat versichert, weil ich als ehemaliger aktiver Beamter nur zu 50 % vom Staat über die Beihilfe im Krankheitsfall abgesichert bin und daher gezwungen war, mich anderweitig privat zu versichern.Nachteile: jedes Familienmitglied mußte daher einzeln privat versichert werden, was monatlich zu einer erheblichen Mehrbelastung gegenüber den gesetzlich Versicherten führt.Nun im Ruhestand steigen pausenlos die Prämien in der Privatversicherung; bei den gesetzlich Versicherten nicht, sondern es kommt im Rentenalter zu erheblichen Abschlägen.Der Staat kommt übrigens so billiger weg, die Leidtragenden sind die Privatversicherten.
In den Rehabilitationszentren in Deutschland sind gesetzlich Versicherte neben privat Versicherten untergebracht; die Finanzierung dieser Zentren ist nur noch deshalb gesichert, weil die privaten &#039;Patienten über die privaten Liquidationen erheblich mehr bezahlen als die gesetzlich Versicherten,d.h. im Klartext, ohne &#039;Privatversicherte gäbe es schon lange keine Rehazentren mehr.
Den einzigen Vorteil als Privatversicherter sehe ich darin, dass ich noch(aber wie lange noch) den Arzt meiner Wahl ohne bürokratische Hemmnisse  selbst aussuchen kann (.und keine Verwaltungsgebühr = Praxisgebühr bezahlen muss.Außerdem überleben viele Praxen momentan nur noch, weil Privatpatienten auch zum Arzt gehen.
Übrigens bezahlte Bauchtanzkurse und sogenannte Hotelgutscheine(therapeutische Anwendungen in ausgesuchten Hotels)hat es noch zu keiner Zeit bei den privaten Versicherungen gegeben.Insgesamt ,das System ist krank, weil prophylaktisch keine Anreize geschaffen werden und weil die Pharmaindustrie bestimmt und entscheidet.Und nur mit Kranken macht man Geschäfte.Leider ist es so.Je kränker die Gesellschaft desto  besser der &#039;Profit für die &#039;&#039;Pharmaleute.

Schönes Wochenende

Volker Pfeiffer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Braun,</p>
<p>zum Thema gesetzliche oder private Krankenkasse möchte ich Ihnen antworten.</p>
<p>Ich bin privat versichert, weil ich als ehemaliger aktiver Beamter nur zu 50 % vom Staat über die Beihilfe im Krankheitsfall abgesichert bin und daher gezwungen war, mich anderweitig privat zu versichern.Nachteile: jedes Familienmitglied mußte daher einzeln privat versichert werden, was monatlich zu einer erheblichen Mehrbelastung gegenüber den gesetzlich Versicherten führt.Nun im Ruhestand steigen pausenlos die Prämien in der Privatversicherung; bei den gesetzlich Versicherten nicht, sondern es kommt im Rentenalter zu erheblichen Abschlägen.Der Staat kommt übrigens so billiger weg, die Leidtragenden sind die Privatversicherten.<br />
In den Rehabilitationszentren in Deutschland sind gesetzlich Versicherte neben privat Versicherten untergebracht; die Finanzierung dieser Zentren ist nur noch deshalb gesichert, weil die privaten &#8216;Patienten über die privaten Liquidationen erheblich mehr bezahlen als die gesetzlich Versicherten,d.h. im Klartext, ohne &#8216;Privatversicherte gäbe es schon lange keine Rehazentren mehr.<br />
Den einzigen Vorteil als Privatversicherter sehe ich darin, dass ich noch(aber wie lange noch) den Arzt meiner Wahl ohne bürokratische Hemmnisse  selbst aussuchen kann (.und keine Verwaltungsgebühr = Praxisgebühr bezahlen muss.Außerdem überleben viele Praxen momentan nur noch, weil Privatpatienten auch zum Arzt gehen.<br />
Übrigens bezahlte Bauchtanzkurse und sogenannte Hotelgutscheine(therapeutische Anwendungen in ausgesuchten Hotels)hat es noch zu keiner Zeit bei den privaten Versicherungen gegeben.Insgesamt ,das System ist krank, weil prophylaktisch keine Anreize geschaffen werden und weil die Pharmaindustrie bestimmt und entscheidet.Und nur mit Kranken macht man Geschäfte.Leider ist es so.Je kränker die Gesellschaft desto  besser der &#8216;Profit für die &#8221;Pharmaleute.</p>
<p>Schönes Wochenende</p>
<p>Volker Pfeiffer</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Barbara Zimmer</title>
		<link>http://www.das-leben-ist-kein-biohof.de/2010/11/18/wochenbrief-bis-aufs-letzte-hemd-46-2010/#comment-5</link>
		<dc:creator>Barbara Zimmer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 16:12:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.das-leben-ist-kein-biohof.de/?p=66#comment-5</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Braun!
Sie haben das Thema der Krankenkassen im Wochenbrief 46 auf den Punkt gebracht und es freut mich, dass es noch mehr Leute gibt, welche meiner Meinung sind. 
Ich bin vor 3 Jahren von Österreich nach Deutschland gekommen und war entsetzt über die gewaltige Menge an Krankenkassen. In Österreich gibt es die Gebietskrankenkasse für jedes Bundesland, in welcher man automatisch vom Arbeitgeber pflichtversichert wird. Natürlich kann man sich auch in Österreich privat versichern, aber die Kluft zwischen privat und gesetzlich ist nicht so groß wie in Deutschland. 
Meiner Meinung nach könnte durch die Reduktion der Krankenkasse hier in Deutschland, auf eine oder zwei, der Verwaltungsaufwand erheblich gesenkt werden. Die Einsparungen würden den Versicherten zugute kommen und auch längerfristig würde mehr Geld zur Verfügung stehen. 
Ich denke, dass es bis dorthin noch ein langer Weg sein wird, wenn es überhaupt soweit kommen wird. 
Denn, wie sie schon sagten:
Das Leben ist kein Biohof!

Mit freundlichen Grüße
Barbara Zimmer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Braun!<br />
Sie haben das Thema der Krankenkassen im Wochenbrief 46 auf den Punkt gebracht und es freut mich, dass es noch mehr Leute gibt, welche meiner Meinung sind.<br />
Ich bin vor 3 Jahren von Österreich nach Deutschland gekommen und war entsetzt über die gewaltige Menge an Krankenkassen. In Österreich gibt es die Gebietskrankenkasse für jedes Bundesland, in welcher man automatisch vom Arbeitgeber pflichtversichert wird. Natürlich kann man sich auch in Österreich privat versichern, aber die Kluft zwischen privat und gesetzlich ist nicht so groß wie in Deutschland.<br />
Meiner Meinung nach könnte durch die Reduktion der Krankenkasse hier in Deutschland, auf eine oder zwei, der Verwaltungsaufwand erheblich gesenkt werden. Die Einsparungen würden den Versicherten zugute kommen und auch längerfristig würde mehr Geld zur Verfügung stehen.<br />
Ich denke, dass es bis dorthin noch ein langer Weg sein wird, wenn es überhaupt soweit kommen wird.<br />
Denn, wie sie schon sagten:<br />
Das Leben ist kein Biohof!</p>
<p>Mit freundlichen Grüße<br />
Barbara Zimmer</p>
]]></content:encoded>
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